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Seit Ende Smaragd-Projekt 2009-2014 zu Gunsten von rund 20 europaweit gefährdeten Arten ist im Smaragd-Gebiet Oberaargau viel passiert. Einerseits erarbeiteten Fachleute im Auftrag des Vereins und mit breiter Unterstützung von Bund, Kanton Bern, Uni Bern, Sponsoren, Mitgliedern und Freiwilligen umfassende Grundlagen für neue Umsetzungen. Äusserst beachtlich ist dabei der Ende Mai 2016 fertig gestellte „Smaragd-Mamanagementplan“ (siehe unten). Doch auch die Umsetzungen gingen nahtlos weiter; eine interne Liste des Smaragd-Vereins umfasst zwei Dutzend Projekt in verschiedensten Projektstadien. Auch die Biodiversitätstage www.biodiversitaetstag.ch 2015 und 2016 führten gleich zu konkreten Umsetzungen. In Melchnau profitieren künftig Fledermäuse von neuen Überwinterungsorten und ein Landwirt montierte gleich spontan einen Fledermauskasten (siehe Bild). Von Seite Amt für Naturförderung wird ein grosses Fledermausprojekt vorangetrieben. Es wird zur Mithilfe aufgerufen:

 

Das im Februar 2015 von Regierungsrat Rickenbacher in Roggwil lancierte Grossprojekt „Managementplan für das Smaragdgebiet Oberaargau“ kam Ende Mai 2016 zum Abschluss. Der 60-seitige Managementplan zeigt in der Übersicht, welche europaweit gefährdeten Arten (44 Zielarten) und welche seltenen Lebensräume (24 Ziel-Lebensräume) im Smaragdgebiet Oberaargau prioritär gefördert werden sollen. Im Geleitwort für den schweizweit ersten Smaragd-Managementplan schreibt Regierungsrat Rickenbacher: „Das Smaragdgebiet Oberaargau ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie aus einer regionalen Initiative Ansätze entstehen und weiterentwickelt werden“. Was dies trotz strikter Auswahl der Zielarten und Ziel-Lebensräume am Ende bedeuten kann, bildet der „Technische Bericht“ im Umfang von 449 Seiten ab. Im Gegensatz zum Pilotmanagementplan richtet sich dieser in erster Linie an ein Fachpublikum.

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Nach dem geschäftlichen Teil anlässlich der Vereinsversammlung des Smaragd-Gebiets Oberaargau vom 4. April  standen gleich vier interessante Vorträge auf dem Programm. Christian Hedinger informierte betreffend Stand Umsetzung des Smaragd-Managementplans und anschliessend betreffend den Arbeiten am Massnahmenplan bei Wasserknappheit im Smaragd-Gebiet, Irene Weinberger gab einen Einblick in die Förderung ausgewählter Fledermausarten und Hans Salzmann berichtete über die Bestrebungen im Zusammenhang mit der Wynauer Brunnenkressekultur (siehe auch nachfolgende Präsentation).

 

Flächen mit nektarreichen Blumen, Wiesen mit lückigem Bewuchs, Bäume mit Bohnäpfeln für feinen Most: Am Roggwiler Berg sind die Voraussetzungen für den Gartenrotschwanz optimal.

Hier ein Raps-Stoppelfeld, dort ein Feld mit herangereiftem Hafer, weiter hinten eines mit Weizen: Auf dem Roggwiler Berg, in Sichtweite zum Aussichtspunkt Bergbünten und zum Dorf, ist offensichtlich Erntezeit. Erfreulicherweise finden hier auch die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge Nektar und Pollen. Auf den 2013 angelegten Smaragd-Förderflächen für den europaweit gefährdeten Gartenrotschwanz blühen unterdessen Wegwarten, Johanniskraut, wilde Nelken und viele andere Blumenarten.

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Regierungsrat Andreas Rickenbacher, FLS-Infobeauftragter Bruno Vanoni und Nationalrätin Nadine Masshardt waren im Smaragd-Gebiet Oberaargau zu Besuch.

«Das grösste Smaragdgebiet der Schweiz ist ein Hotspot der Biodiversität und eine Pilotregion der Biodiversitätsförderung im intensiv genutzten Mittelland», zog der Berner Regierungsrat Andreas Rickenbacher am Vormittag des 2. Februar 2015 in Roggwil (BE) Bilanz. Die Innovation und der Modellcharakter der geleisteten Arbeit überzeugten Rickenbacher, und er blickte in die Zukunft: «Gestützt auf die Erfahrungen der Aufwertungsphase wird das Smaragdgebiet Oberaargau auch künftig Pionierarbeit leisten.» Drei Folgeprojekte haben nämlich zum Ziel, die Aufwertungen in der Kulturlandschaft rund um Langenthal vor dem Klimawandel zu schützen und zu vervollständigen.

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