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Das Smaragdgebiet erhielt als assoziertes Mitglied Besuch des Geschäftsführers vom Netzwerk Schweizer Pärke (Christian Stauffer).

Nach zehnjährigem Engagement wurden die Co-Präsidentinnen Katrin Zumstein und Nationalrätin Nadine Masshardt an der Spitze des Vereins Smaragdgebiet Oberaargau abgelöst und ihr grosser Einsatz für das Smaragd-Projekt gewürdigt. Nach den Neuwahlen anlässlich der Vereinsversammlung vom 23.3.2017 führen künftig Kurt Bläuenstein aus Aarwangen und Beat Siegrist aus Thunstetten den Verein. Auch erhalten Gemeinden und Landwirtschaft im divers zusammen gesetzten Vorstand noch mehr Gewicht. Neu ist der Verein Smaragdgebiet Oberaargau zudem assoziiertes Mitglied der Schweizer Pärke, gleich wie zum Beispiel das Unesco-Welterbe Jungfrau Aletsch oder Monte San Giorgio. Im Rahmen dieses Netzwerks möchte das bislang grösste Schweizer Smaragdgebiet den Erfahrungsaustausch pflegen.

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Kaum bekannt, voller Rätsel, existenziell bedroht: Das im Smaragd-Gebiet Oberaargau vorkommende Bachneunauge ist Fisch des Jahres 2017. Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV setzt mit der Wahl des kleinen, unscheinbaren Bachneunauges ein starkes Zeichen. Denn ohne natürliche oder revitalisierte Gewässer verliert die Schweiz immer mehr Fischarten.

Mehr Infos finden Sie unter www.sfv-fsp.ch

 

Christa Andrey führte im Rahmen ihrer Bachelorarbeit an der ZHAW Wädenswil die Wirkungskontrolle für die Fördermassnahmen zu Gunsten der Gelbbauchunke im Smaragdgebiet Oberaargau durch. Wichtigstes Fazit: Für künftige Aufwertungsmassnahmen im Smaragdgebiet Oberaargau wird empfohlen, neue Gewässer vorzugsweise in geringer Distanz, das heisst in weniger als 400 m Distanz zu bestehenden Vorkommen zu erstellen. Dabei sollte es sich möglichst um Tümpelgruppen handeln, die regelmässig unterhalten werden.

Bachelorarbeit von Christa Andrey
Besiedlung neu erstellter Habitate durch Gelbbauchunken im Smaragdgebiet Oberaargau
, 7MB

 

2009 bis 2014 haben Fachleute mit den Wald- und Landbesitzern zusammen die Landschaft aufgewertet: 328 Massnahmen zur Förderung von europaweit gefährdeten Pflanzen und Tieren sind nun umgesetzt. Welche Wirkung haben diese Massnahmen? In diesem Sommer fanden umfangreiche Aufnahmen bei Gelbbauchunke, Pfeilkraut, Feldlerche & Co statt. Die Fachleute stellten am 20.10.2016 ihre spannenden Ergebnisse der Feldarbeiten zur Erfolgskontrolle vor.

Einladung Veranstaltung 20.10.2016

Bericht zur Erfolgskontrolle, 40 MB

Präsentation Gelbbauchunken, 2 MB

Präsentation Feldlerche, 3 MB

Präsentation Brutvögel, 0.5 MB

Links: Dohlen-Krebse sind recht klein. Z.B. am Biodiversitätstag Oberaargau konnten sie 1:1 betrachtet werden.
Rechts: Dohlen-Krebse werden nur etwa 10 cm lang.

Heute kennen Kinder Krebse hauptsächlich vom Fernsehen her. So spielt Mister Krebs (engl. Mr Krabs) in der Serie «SpongeBob» eine grosse Rolle, während die Krebse der heimischen Gewässer für Kinder und Erwachsene meist unsichtbar bleiben. Kein Wunder, auch in den Oberaargauer Bächen und Weihern sind sie selten geworden. Eine nächtliche Suchaktion soll ab Ende August auch im Siedlungsgebiet Licht ins Dunkel bringen.

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